Haartransplantation

Haarverlust und oder Haarausdünnung betrifft fast jeden zweiten Mann und fast jede fünfte Frau in Europa. In unterschiedlich starker Ausprägung und Form, stellt der Haarverlust für jeden Betroffenen eine typische Beeinträchtigung seiner Lebensqualität dar.

Ursächlich hierfür sind in erster Linie hormonelle Veränderungen,  die auf die hormonsensible Haarwurzeln (Haarfollikel) einwirken. Das Hormon Dihydro-Testosteron (kurz DH-T) spielt hierbei die Hauptrolle und bewirkt an den empfindlichen Haarwurzel langfristig einen Haarausfall.

Der Folgezustand nennt sich dann androgenetische Alopezie und gibt es so bei Mann und Frau, wobei etwa jeder zweite Mann und etwa jede fünfte Frau von diesem Prozess betroffen ist.

Die Folgeerscheinungen wird beim Mann als „male pattern baldness“ bezeichnet und zeigt sich in typischer Ausprägung an der Haarlinie, den Geheimratsecken, der Tonsur am Hinterkopf oder auch der großflächigen Glatzenbildung.

Frauen („female pattern hair loss“) wiederum leiden gehäuft unter einer zu männlichen Haarlinie, mit teilweiser Ausprägung von Geheimratsecken und zurückgetretener Haarlinie (auch in Form eines „Tannenbaummusters“) oder auch einer diffusen Ausdünnung des Haupthaares. Hinzu kommen auch der Verlust der Augenbrauen und ggf. sogar der Wimpern.

Eine veränderte Haarpracht wird insgesamt von vielen Menschen als (Alterungs-)Stigma empfunden. Nicht jeder kann oder will sich mit den gegebenen Tatsachen abfinden und versucht dementsprechend Abhilfe zu schaffen.

Neben Therapiemassnahmen zur ursächlichen Behandlung bei krankhaften Zuständen, gibt es kaum eine Methode zur Haar- bzw. Kopfhautpflege, die erfolgreich in der Lage wäre, Haarverlust signifikant zu verlangsamen oder die entstandenen Kahlheiten langfristig zu verbessern.

Die in der Mona Lisa Klinik zum Einsatz kommende Eigenhaar – Therapie führt bei degenerativ bedingten Haarverlusten zu dauerhaften, schönen Ergebnissen.

Es wird der Umstand genutzt, dass bestimmte Haarbälge (v.a. auch die Haarwurzeln des Haarkranzes) wenig bis nicht hormonsensibel sind und dies bei einer Verpflanzung auch bleiben.

Entscheidend für die Qualität:

  • langjährig erarbeite Erfahrung und Können
  • ein eingespieltes Team zur exakten Verarbeitung von gewonnenen Haarwurzeln

In vielen Fällen werden so ganz erstaunliche und langanhaltende Ergebnisse mit hohem Zugewinn an Lebensqualität für den Patienten erreicht.

Eine riesige kosmetische und pharmazeutische Industrie ist damit beschäftigt, ständig neue Produkte an den Konsumenten zu verkaufen. Wirkung und Nutzen dieser Produkte oder auch medikamentöser Therapien sind mitunter fraglich, unerwünschten Nebenerscheinungen sind nicht selten.

Grund ist, dass der natürliche Haarverlust vor allem genetisch angelegt ist und sich nur geringgradig durch kosmetische oder medikamentöse Therapien beeinflussen lässt.

Mit modernen medizinischen Methoden der Eigenhaartransplantation, der Umsetzung von körpereigenem Haar, können die meisten der so entstandenen Probleme nachhaltig beseitigt werden.

Ärztliches Können und differenzierte Arbeitsmethoden erzeugen natürliche Ergebnisse mit einem hohen individuellen Gewinn an Lebensqualität.

Methoden der Haartransplantation

FUE-Methode (Einzelhaarentnahme)

und die FUT-Methode (Streifenentnahme)

Beide Methoden sind in ihrer aktuellen modernen Form, sehr gute Verfahren mit jeweiligen Vor- und Nachteilen. Ein besser oder schlechter gibt es hierbei nicht, es ist eher die jeweilige Situation eines Patienten und seine Wünsche bzw. Erwartungen, die die eine oder andere Methode in seinem Fall zur Empfehlung machen.

Eine kompetente und vollständige Beratung und Behandlung ist unseres Erachtens daher v.a. nur in Kliniken möglich, die beide Methoden anbieten können. Dies muß im Vorfeld durch eine entsprechende Beratung abgeklärt werden.

Beide Methoden unterscheiden sich letztlich v.a. in der Art der Gewinnung der zu transplantierenden Haarwurzeleinheiten (Grafts).

Für ein gutes natürliches Resultat werden je nach Indikation unterschiedliche Grafts bevorzugt. (2er, 3er oder 4er Grafts)

Für eine Haarlinie oder Geheimratsecken, werden von vorne nach hinten gerne zuerst Singles, dann 2er und danach 3er eingesetzt, sozusagen von fein nach kräftiger. Hiermit gelingen natürliche Ergebnisse, wenn die typischen Wachstumsrichtungen beachtet werden. Im Bereich des Scheitels oder der Tonsur kommt es vor allem auf Volumen an, dementsprechend werden 2er bis 4er bevorzugt.

Der differenzierte Einsatz dieser unterschiedlichen Grafts wiederum ist ein wesentlicher Aspekt für ein ansprechendes Ergebnis.

Methoden

FUT – Streifentechnik oder Strip-Technik (Follicular Unit Transplantation)

Hierbei wird aus dem Haarkranz-Bereich ein behaarter Streifen entfernt. Längen und Breiten ergeben sich aus der Dichte der Haarwurzeln in diesem Bereich.

Eine Rasur der Kopfhaut wird hier nur in dem zu entfernenden Haarbereich durchgeführt. Die weitere Aufarbeitung des entnommenen haartragenden Hautstreifens erfolgt durch ein erfahrenes Team, das unter mikroskopischer Kontrolle die Haare in die für die jeweilige Behandlung ideale Einheiten aufarbeitet.

Mit der Streifentechnik lassen sich so qualitativ hochwertige Grafts gewinnen mit grosser Variation an verschiedenen follikulären Einheiten.

Die Methode bietet sich somit v.a. für großflächigere Behandlungen und höheres Volumen an.

Mittels spezieller Technik des Wundverschlusses (u.a. trichophytic closure Technik) kommt es bei guter Wundheilung zu einer wenig sichtbaren Narbenbildung, die auch im haarbedeckten Bereich zum Liegen kommt.

FUE – Einzelhaar-/Follikelentnahme (Follicular Unit Extraction)

Hierbei werden in einem rasierten Kopfhautbereich per Hand und mittels Micromotor gestützt Hautstanzen zur Gewinnung der Grafts vorgenommen.

Die Einzelhaartechnik die sich immer mehr bei der Behandlung von Geheimratsecken durchsetzt führt zur Gewinnung qualitativ hochwertiger Grafts.

Auch wird diese Methode aufgrund des fehlenden Schnitts in vielen Fällen bevorgugt.

Ein weiterer Vorteil dieser Methode liegt in der Möglichkeit die Haare nach der Behandlung am Hinterkopf insgesamt kürzer zu tragen (fehlende Schnittlinie).

Die Musenhof Klinik Mona Lisa bietet die Möglichkeit, Haarverpflanzungen so vornehmen zu lassen, dass Ihre hohen Ansprüche an Sicherheit und Ästhetik erfüllt werden können.

Ihre Vorteile:

  • 25 Jahre Erfahrungen auf dem Gebiet der ästhetisch plastischen Chirurgie in der Klinik MonaLisa
  • Hohe Hygienestandards
  • Qualitätszertifizierung
  • Spezialisierte Operateure mit hohen Erfahrungswerten hinsichtlich der Behandlung („Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen“ )
  • Kurze, in der Regel ambulante Eingriffe. Angenehme Atmosphäre im stationären Bereich bei Übernachtungen in der Klinik
  • Operatives Equipment auf neuestem Stand
  • Erfahrenes Pflege- und Assistenzpersonal
  • Anästhesie ganz nach Ihren Vorstellungen
    • Für viele Eingriffe ist keine Narkose notwendig, mitunter sogar nicht sinnvoll.
    • Je nach med. Indikation werden bei uns Dämmerschlaf, Kurznarkose oder Vollnarkose durchgeführt.
    • Ein strukturiertes Management zur Vermeidung von Angst und Schmerzen ist Teil jedes Eingriffs.
  • In unserer Klinik Mona Lisa erfolgt die Behandlung durch ein eingespieltes Team:
    • Erfahrung: Die Erfahrungen unseres ärztlichen Teams mit der Behandlungsmethode sind aussergewöhnlich hoch (>15.000 Behandlungen)
    • Team: Hinter den beiden Operateuren steht auch und ganz besonders im Rahmen einer Haarverpflanzung ein Team von speziell ausgebildetem Fachpersonal. Dieses bereitet mithilfe von Mikroskopen die gewonnenen Haarfollikel genau auf.
    • Kompetenz: die schwerpunktmässige Spezialisierung auf den Themenkomplex Haarverpflanzung ist Grundlage zur Erlangung einer aussergewöhnlich hohen Fachkompetenz.
  • Kann meine Behandlung in einem einzelnen Termin erfolgen?

Eine Behandlung kann in den meisten Fällen in einer einzelnen Sitzung durchgeführt werden. In der Regel können – je nach Lokalsituation und körperlicher Verfassung i.A. – in einer Sitzung bis zu etwa 2500 Haarwurzeln verpflanzt werden. In Einzelfällen auch mehr. Hiermit können eine Grosszahl der Behandlungen in einer Sitzung abdeckt werden. Eine Nachbehandlung nach 12 Monaten sollte dennoch regelmäßig durchgeführt werden um eine höhere Dichte der Haare zu erreichen.

  • Wann liegt das Ergebnis der Behandlung vor?

Das Behandlungsergebnis hängt nicht nur von der Anzahl der transplantierten Einheiten ab, sondern auch von der Qualität der „gesäten“ Grafts „Samenqualität“. Hier ist die professionelle Technik bei der Graftgewinnung und der Haaraufbereitung entscheidend.

  • Was ist das sog. „Shock Loss Syndrom“?

Eine Transplantation von Haarwurzeln stellt für diese und für die Umgebung eine Belastung dar. Vereinfacht kann man sich vorstellen, dass der Körper primär versucht die neugesetzten Haarwurzen zu integrieren und zum Wachstum zu bringen. Hierfür wird ein Großteil der Nährstoffe und des zirkulierenden Sauerstoffs verbraucht. Die umliegenden Haarwurzeln werden hierdurch vorübergehend weniger gut versorgt und können in eine Art Wachstumspause übergehen. Die bestehenden Haare fallen dann zwischenzeitlich zum Teil sogar aus, wobei die Haarwurzel gesund unter der Haut verbleibt und nach guter Abheilung wieder beginnt, einen Haarschaft auszutreiben.

Durch diesen Umstand kann zwischenzeitlich der Haarbestand zunächst geringer werden, was sich in der Folge aber wieder erholt. Betroffen sind hier überwiegend Frauen. Eine Risikoeinschätzung im Vorfeld ist jedoch insgesamt kaum möglich.

  • Erfolgt der Eingriff in Vollnarkose?

Nein, in der Regel erfolgt jeder Eingriff in örtlicher Betäubung.

  • Wie lange dauert ein Eingriff?

Die Dauer des Eingriffs ist wesentlich durch die Anzahl der transplantierten Einheiten (Grafts) bestimmt. Bei einem groesseren Eingriff, mit ca. 2500 Einheiten, ist von einer Gesamtzeit von etwa 6 Stunden, je nach Technik auszugehen

  • Für wen ist eine Haartransplantation geeignet?

Grundsätzlich ist jeder der sich am Haarverlust stört und genügend gesundes „Rest-Haar“ aufweist für eine Haartransplantation geeignet.

  • Thema Haarausfall, was kann man sonst tun?

Antwort: Monoxidil, Finasterid, Koffein-Shampoos sind nichtinvasive Möglichkeiten, um typisch hormonbedingtem Haarausfall entgegenzuwirken.

Die Mesotherapie ist eine valide Methode, die Haarausfall mittels Injektionen in die Kopfhaut verlangsamen kann. Auch wird diese Methode im Vorfeld einer Haartransplantation mitunter genutzt, um – analog der Qualität eines Ackers, in die ein guter Samen gepflanzt wird, und wesentlich für das Anwachsen des Samens ist – den versetzten Haarbälgen ein optimiertes Umfeld zu schaffen.

Ärztlicher Leiter

Dr. Armand Herberger

Erfahrung: 35 Jahre
Spezialisierung: Fettabsaugung

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